Archiv für Juli 2007

31
Jul
07

DIE BESTE MUSIK DER WELT

 In Sanctus ist die Erleuchtung des Paulus skizziert. Diese interferiert negativ (sin (x-45)) mit der Anamnese Günther Paul Hogstätters, der die sexuelle Transfusion des ICH im DU des dritten Hermeneutikums perzepierte. Ewigkeit? Suprematie des Supra- Perennischen? Ja und Nein. Nur die Kürze des Werkes vermag die Spannung zu erhalten.

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 http://www.uploading.com/files/M92EUKGV/Sanctus___Kardinal_Novize_Igor.mp3.html

Ein Jungbauer aus Ollersbach (Gemeinde Böheimkirchen) fährt im angetrunkenen Zustande nach Kirchstetten. Er verliert die Kontrolle über den Wagen und landet im Acker (Maisfeld). Er bleibt unverletzt, der Wagen jedoch erleidet einen Totalschaden. Die Atmosphäre der Ortschaften, der Haarschnitt des Jungbauers und die Architektur Böheimkirchens sind auf das Genaueste wiedergegeben.

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http://www.uploading.com/files/4W84XHHP/Hypefolk___Kardinal_Novize_Igor.mp3.html

Wie stirbt ein Mensch am Lande, dessen Frau die Zeit als Witwe herbeisehnt, dessen Kinder die Erbschaft und der Pfarrer in der letzten Ölung einen Beamtendienst versieht? Die somnambule Stimmung des Volksfestes vermengt sich in narrativ- elementarer Weise zu einer linearen Transformation isolierter Elemente. Die Katharsis des Verlöschens am äußersten Rande der Banalität wird durch die extreme Komplexität der musikalischen Umsetzung auf das Meisterhafteste konterkarriert. Der Musikkritiker Jürgen Maria Kropp: „Das aller- allerbeste Werk der Musikgeschichte. Von Palestrina über Mozart zieht Kardinal Novize Igor eine Linie in das absolute Nichts, in die Verlöschung. Er hat den gesamten Schatz der zeitgenössischen Musik, ja aller Kunst schlechthin, in seinem Meisterwerk aufgenommen, erhöht, transsubstituiert und bestattet. Es ist das Größte, allen Emotionen gegenüber erhaben.“ 

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28
Jul
07

waldmüller

vorankündigung!
der beste maler, zeichner und cartoonist der welt, die absolute nummer 1 in sachen fun und entertainment, hat sich bereit erklärt, seine besten cartoons auf dieser page zu veröffentlichen! wofür andere tausende euro zu bezahlen bereit wären, gibt es hier gratis. ihr habt sicher schon erraten, von wem die rede ist: franz josef waldmüller, besser bekannt als j. p. breughel! seine zeichnungen sind schonungslos und mit einem narrativen einschlag, doch verweisen sie auf die abgründe des rassismus sexismus knoiophrastismus und faschismus in anti-imperialistisch-somnambulem duktus, der auch zum schmunzeln verführen will. es ist aber ein humor zum nachdenken, provokation und betroffenheit stehen in diesen zeichnungen in hyposomem dialog. sie rufen zu engagement auf. wir freuen uns schon!

02
Jul
07

der feminismus meiner tante

sie haben ganz recht, manche männer reagieren unrund auf manche feministische äußerungen. zum beispiel, dass machos böse sind. was können wir männer dafür, dass frauen auf kasperln mit schönen hüten hereinfallen, zum beispiel mit hüten mit schönen blumen auf der krempe? aber da fangts schon an: was frauen ihr macho, ist unser kasperl! (das sind erfahrungswerte)

wir haben eine andere kommunikation. und entgegen landläufiger meinung ist männliche kommunikation nicht besser oder schlechter als die weibliche, sondern schlicht anders. beispiel: männer grüßen einander gerne mit seavas, arschloch! (wahlweise anderes schimpfwort)

bei frauen hab ich das noch nie erlebt. würde ich so bei einer frau vorstellig werden, hätte ich links und rechts eine picken. sind männer also böse? halten sie ihre besten freunde für arschlöcher?

mitnichten. vielmehr drücken sie aus, dass der gegrüßte ein so guter freund ist, dass die beschimpfung die freundschaft in keiner weise erschüttert.

ähnlich verhält es sich mit den sexwitzen. in der weiblichen kommunikation bedeuten sie was anderes als in der männlichen, sind deswegen aber eben nicht automatisch frauenfeindlich. wir lieben halt das spiel mit worten und das imaginieren von extremsituationen. es ist ja auch nicht jeder krimiautor ein mörder.

Natürlich hat jede Kommunikationsebene Vor- und Nachteile. Die männliche führt bei unintelligenter Anwendung zu Abstumpfung (Die weibliche hingegen so scheint es, widerum bei unintelligentem Gebrauch, zu Untergriffigkeit. Das gehört noch näher analysiert) Und, logischerweise, bei intelligenter Anwendung verschmelzen die Ebenen oder bieten schnittpunkte.

Wichtig aber erscheint mir dass beide Ebenen in Koexistenz leben dürfen. Hier ist gegenseitiges Erdulden gefragt… Also lassts uns Männern unsere Sprachnester und Abendrunden! Nicht alles ist böse, was unkorrekt klingt! (Das ist wichtig zu sagen, da ich die weibliche Kommunikatinsebene für die stärkere halte (dazu später, siehe meine Tante))

Um ein Bild zu gebrauchen: Anderen die eigene Sprache aufzuoktruieren, ist auch eine Form der Unterdrückung! Siehe Deutsche gegen Tschechen, Polen gegen Russen, usw. (Mit einem unterschied: die männliche sprache ist zudem genetisch bedingt und weder an- noch ablernbar!)