02
Jul
07

der feminismus meiner tante

sie haben ganz recht, manche männer reagieren unrund auf manche feministische äußerungen. zum beispiel, dass machos böse sind. was können wir männer dafür, dass frauen auf kasperln mit schönen hüten hereinfallen, zum beispiel mit hüten mit schönen blumen auf der krempe? aber da fangts schon an: was frauen ihr macho, ist unser kasperl! (das sind erfahrungswerte)

wir haben eine andere kommunikation. und entgegen landläufiger meinung ist männliche kommunikation nicht besser oder schlechter als die weibliche, sondern schlicht anders. beispiel: männer grüßen einander gerne mit seavas, arschloch! (wahlweise anderes schimpfwort)

bei frauen hab ich das noch nie erlebt. würde ich so bei einer frau vorstellig werden, hätte ich links und rechts eine picken. sind männer also böse? halten sie ihre besten freunde für arschlöcher?

mitnichten. vielmehr drücken sie aus, dass der gegrüßte ein so guter freund ist, dass die beschimpfung die freundschaft in keiner weise erschüttert.

ähnlich verhält es sich mit den sexwitzen. in der weiblichen kommunikation bedeuten sie was anderes als in der männlichen, sind deswegen aber eben nicht automatisch frauenfeindlich. wir lieben halt das spiel mit worten und das imaginieren von extremsituationen. es ist ja auch nicht jeder krimiautor ein mörder.

Natürlich hat jede Kommunikationsebene Vor- und Nachteile. Die männliche führt bei unintelligenter Anwendung zu Abstumpfung (Die weibliche hingegen so scheint es, widerum bei unintelligentem Gebrauch, zu Untergriffigkeit. Das gehört noch näher analysiert) Und, logischerweise, bei intelligenter Anwendung verschmelzen die Ebenen oder bieten schnittpunkte.

Wichtig aber erscheint mir dass beide Ebenen in Koexistenz leben dürfen. Hier ist gegenseitiges Erdulden gefragt… Also lassts uns Männern unsere Sprachnester und Abendrunden! Nicht alles ist böse, was unkorrekt klingt! (Das ist wichtig zu sagen, da ich die weibliche Kommunikatinsebene für die stärkere halte (dazu später, siehe meine Tante))

Um ein Bild zu gebrauchen: Anderen die eigene Sprache aufzuoktruieren, ist auch eine Form der Unterdrückung! Siehe Deutsche gegen Tschechen, Polen gegen Russen, usw. (Mit einem unterschied: die männliche sprache ist zudem genetisch bedingt und weder an- noch ablernbar!)


4 Antworten zu „der feminismus meiner tante“


  1. 1 billybones
    Juli 10, 2007 um 3:56

    hehe san sowieso alle feministinnen schirche mannsweiber ^^

    naja ich halt feminismus für reinen neid. –> Gedanken allein weiterknüpfen.

  2. Juli 10, 2007 um 8:17

    Politisch korrekt sein und trotzdem was aussagen – das ist die Quadratur des Kreises………..

  3. Juli 23, 2007 um 7:06

    na wann gibtsn wieder was neues von dir????


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