16
Okt
07

Lyrik-Gedichte

Nebelschwaden fragen

 

 Nebelschwaden fragen

Schwappen grau

Staub altes Wasser, kolloide

Tropfen und Kaulquappen

über Stiegen

träge Stiegen

Rinnen, worauf diese

Im Triefen liegend schliefen

 

Nebelschwaden fragen

Laub und Grab

Und Waldsaum trauern schizoide

Dort, ein Platz, im Knappen

unterm Frieden

schiefer Frieden 

Zwischen feuchten Stiefeln:

In diesen friert das Nieseln

 

Nebelschwaden fragen

 

(möglichst langsam vorzutragen)


6 Antworten zu „Lyrik-Gedichte“


  1. Oktober 21, 2007 um 10:20

    die Biene
    schläft in der Latrine
    und denkt sich sie wär eine Spinne

    dein Gedicht is eindeutig besser, aeha sogar von dir persönlich live vorgetragen bekommen!
    ;)
    Beste Grüße
    Wolfi

  2. November 10, 2007 um 8:44

    @BillyBones

    Jetzt bin ich aber zu 50% lachenden Auges und 25%wiehernden Herzens sowie 25% undefinierbar überrascht von dieser Äusserung.

    Bin zwar kein Chemiker, trotzdem LG

    8)

  3. 5 chief "Two big balls"
    Dezember 3, 2007 um 6:09

    … und dunkte sein gülden löffelchen
    in das ihm frisch servierte häufelchen!

  4. Juli 9, 2009 um 11:30

    Liebliche Sphärenklänge – ich weiß bloß nicht aus welcher Dimension.


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