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Feb
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die virtuelle Pest, Teil 3: Volksverdummung und Frohbotschaft

Was von degenerierten Massenmedien zu halten ist, weiß man seit Heinrich Bölls „Die verlorene Ehre der Katharina Blum„. Die Unverschämtheit, mit der sie heute lügen, hätte wohl aber selbst jenen Dichter überrascht.

Bei der großen Anti-Corona-Demo in Berlin waren an die 500 000 Menschen, die Massenmedien schreiben von 20 000. Bei eben dieser Demo sprach Robert Kennedy, ein Neffe des Präsidenten, ein Umweltanwalt und Kritiker der Pharmaindustrie, und die Massenmedien verschweigen es. Stattdessen schreiben sie über die Anwesenheit der „Reichsbürger“, die aber ihre eigene(!!!) Demonstration abgehalten haben. Letztere hatte nichts mit dem Anti-Corona Protest zu tun. Das hat die Massenmedien nicht daran gehindert, diese beiden Aktionen als eine gemeinsame Demo zu verkaufen, und dann noch die hunderttausenden friedlichen Demonstranten mit jenen „Rechtsradikalen“ gleichzusetzen.

Dr. John Ioannidis, Stanford-Professor und meistzitierter Mediziner der Welt, bringt eine Studie heraus, in der er darlegt, dass der Nutzen harter Lockdowns nicht erwiesen werden kann. Nachdem diese in den Massenmedien totgeschwiegene Studie dennoch bekannt wurde, beeilte sich „derstandard“, sie zu diskreditieren: „Mal wieder Kritik an einer Ioannidis-Studie„, und karrte einen „Experten“ der Donau-Universität Krems heran, dessen letzte Veröffentlichung aus 2005 irgendwas mit Depressionen zu tun hatte. Mehr braucht man dazu eigentlich gar nicht sagen, außer: Diese plumpen Manipulationsversuche sind eine Beleidigung unserer Intelligenz. Für wie dumm halten die uns eigentlich??

Und wenn wir schon dabei sind: Warum hört man nicht „mal wieder eine Kritik“ über die PCR-Studie von Drosten, die vor Ungereimtheiten strotzt, wie von Prof. Doshi dargelegt? Es handelt sich hierbei um jene Studie, auf der die weltweiten PCR-Tests basieren!! Die Liste solcher Manipulationen von „Kronenzeitung“, ORFloch, Völkischem Beoboboachter (das rosarote), etc, ließe sich beliebig fortsetzen.

Dass die Massenmedien hierbei vor einer an den Nationalsozialismus angelehnten Sprache nicht zurückschrecken (siehe Teil 1), dabei aber den Spieß umdrehen und ausgerechnet jenen, die um sachliche Kritik bemüht sind, dieses Schand-Attribut umhängen wollen, ist an Ekelhaftigkeit nur schwer zu überbieten:

Die Leichenschändung der Katharina Blum.

Ja, der Kotzfaktor geht gegen unendlich (zum Quadrat). Ein solch Infinitesimales satirisch zu überhöhen, wird schwierig, also versuche ich das gleich gar nicht, und komme gleich zum Lichtblick: Offensichtlich sind die Massenmedien gerade dabei, den Kampf gegen die freien Medien zu verlieren. Wir haben es mit einer Zeitenwende zu tun.

Wer hätte anno 1455 gedacht, dass Johannes Gutenbergs bewegliche Lettern eine Zeit auslösen werden, in der Lesen und Schreiben zur Allgemeinbildung und eine neue Konfession geboren wird? Ebenso erleben wir nun die ersten kulturhistorischen Konsequenzen des Internet. Die Massenmedien wird es nicht mehr lange geben. Was das für die nächsten hundert Jahre bedeutet, lässt sich kaum abschätzen. Der Buchdruck ermöglichte die Vervielfachung der Leserschaft einiger weniger Meinungen, wobei letztere aber passiv rezipiert wurden, während das Internet die Vervielfachung der Autoren ermöglicht. Aus bloß passiver Rezeption wird nun aktive Meinungsvermehrung. Erweist sich eine Zeitung als altersschwach, korrupt, verlogen, kann sie im Internet blitzartig (vonseiten des Lesers) durch andere Informationsquellen ausgetauscht werden. Es ist nicht mehr nötig, die angebliche Expertenmeinung von den Massenmedien sich vorkauen zu lassen. Ein Klick, und man kann die tatsächliche Expertenmeinung lesen, direkt aus der Primärliteratur.

Man merkt: Drosten ist nicht der einzige Virologe! Es gibt eine Welt nach dem Ultrafeminismus einer Beate Hausbichler! Es gibt klügere Gesellschaftskritiker als die ANTIFA! Das würde ich nun als Frohbotschaft bezeichnen.

Freilich aber befinden wir uns nun in einer Übergangszeit: Die Interessen prallen frontal aufeinander. Die Massenmedien bangen um ihre Macht und ihr Geld. Also müssen sie uns einreden, dass die freie Wahl der Information etwas Böses ist. Sie müssen uns Angst davor machen, dass wir uns frei informieren. Dabei werden nicht nur alternative Informationsquellen, sondern auch die, die sie lesen, diskreditiert. Verschwörungstheorien als ansteckende Krankheit, als die Geistesseuche, vor der Politik und Medien tatsächlich Angst haben, vor allem, wenn sich diese Theorien als wahr erweisen. Also schüren sie Unsicherheit, vor allem dem eigenen Verstand gegenüber. Spitzzüngig fragen sie: „Woher soll man denn wissen, dass man im Dschungel der Meinungen nicht einen totalen Blödsinn liest?

Als ob das nicht zu entscheiden wäre! Es bedarf eben einer gewissen Mühe, die Wahl dessen, was man für wahr befindet, selber zu treffen. In dem Gebrauch des eigenen Verstandes (frei nach Kant) läßt sich Konsistentes von nicht Konsistentem scheiden. Das ist freilich ein vielstufiger Prozess, über den noch zu schreiben sein wird.

Aus all dem entsteht Polarisierung: Zwischen denen, die sich frei informieren, und jenen, die eine durch die Massenmedien vorgekaute Meinung brauchen. Letztere sind jene, die ihrem eigenen Verstand misstrauen und sich nach der Geborgenheit der Unterordnung sehnen. Sie brauchen gewissermaßen eine zertifizierte Meinung, weil sie selber zu keiner Validierung fähig sind. Gerade die (halb-)Gebildeten dieser Mitläufer sind besonders aggressiv, wenn man sie mit alternativen Informationen konfrontiert. Tief drinnen spüren sie ein ungutes Gefühl, im Grunde wissen sie, dass sie es sich einfach machen. Werden diese mit ihrer eigenen intellektuellen Trägheit konfrontiert, schreien sie es nieder. Die aggressive Attitüde wiederum können sie sich selbst als intellektuelle Redlichkeit verkaufen (nach dem Motto: „ich tue ja doch was für meine Meinung!“), und so das Gewissen beruhigen.

Für letzteren Menschentypus wird es immer Massenmedien geben, aber kein intellektuell, emotional und mystisch gefestigter Mensch wird ihnen mehr Bedeutung beimessen. Für jene, die sich freiwillig in das Untertanentum fügen, werden die Massenmedien allerdings andere Grundbedürfnisse zu befriedigen haben. Das zeigt sich schon jetzt, besonders am „standard“ und am ORFloch: Sie werden dümmer und sentimentaler. Mit jedem Bericht wird immer auch eine Meinung mitgeliefert. Zudem fokussieren sie sich auf die tierisch-hedonistischen Grundbedürfnisse: Sex, Fressen und Spielzeug (zb Autos).

Da schließt sich auch ein anderer Kreis: An der Themenwahl zeigt sich die spirituelle Verarmung.

Nun könnte man dem scheinbar widersprechen: Liegt nicht gerade dem „standard“ viel an den Geisteswissenschaften, etwa an gender studies oder an Soziologie? Ja; aber leider sind auch das nur Pseudowissenschaften. Auch dort geht es um Ideologie und nicht um Fakten, und das Schlimmste: Sie trennen diese beiden Sphären nicht einmal mehr! „Wissenschaft“ ist, was sie gerne hören wollen. Diese Disziplinen haben sich vollständig von der Erde abgehoben und drehen sich im luftleeren Raum um sich selbst. Ob das, was dort verkündet wird, auch nur irgendwas mit der Realität zu tun hat, kümmert niemanden mehr, auch sie selber nicht. Längst haben sich auch gegen den mainstream-Feminismus alternative Kanäle gebildet, die sich in konstruktiver Weise um das Mann-sein kümmern, um Identitätsfindung für junge Männer, und um fundamentale Kritik am Feminismus: Denn dort, bei Letzterem, lernt man als junger Mann, dass man im Prinzip nur die schlechte Version eines Mädchens sei. Dort geht es darum, die Männer umzuerziehen und ihnen die „toxische Männlichkeit“ abzugewöhnen. Wer würde da nicht an die Umerziehungsversuche an Homosexuellen denken, wie sie im 19. Jahrhundert stattgefunden haben? Präfaschistisch ist jedenfalls beides.

Natürlich sind die mainstream-Verbalwissenschaften auch dezidiert atheistisch: Nichts darf den tierischen Götzenkult stören, in dem es um die religiöse Verehrung des weiblichen Sexualtriebes geht. Nachdem nun diese Religion nicht sonderlich viel hergibt, weder spirituell noch intellektuell, muss der emotionale Profit, also die philosophische Neuigkeit im längst schon Erschöpften, in immer schrägeren Konstruktionen gesucht werden. Zu komplex dürfen diese Konstruktionen aber auch nicht sein, weil sie dann unter ihren eigenen ideologischen Widersprüchlichkeiten zusammenbrechen würden. Also werden die feministischen und soziologischen Theorien nur immer hysterischer und emotionaler, eine immer dünnere und heißere Luft. Intellektualität wird auf der primitivsten aller Ebenen, nämlich der der Wortschöpfung suggeriert. Je gestelzter und aufgeblähter das Wort ist, desto besser. Auch hier regt sich langsam, aber mächtig, Widerstand. Sehr zu empfehlen ist hier zb. Klaus Thiele.

Das ist natürlich ein Feld weiterer Analyse, uns soll es hier aber nur um die Wechselwirkung zwischen Verbalwissenschaften und Massenmedien gehen: Die einen brauchen die anderen, und umgekehrt. Die Massenmedien lechzen nach der akademischen Verbrämung durch die verbalwissenschaftlichen Fakultäten, sie fühlen sich durch den in ihrer Zeitung schreibenden Univ-Prof gebauchpinselt (wenn es auch nur ein Univ-Prof mit Hauptberuf Islamist ist oder eine Univ-Prof-Geisteszwergin von der Donau-Universität Krems); umgekehrt brauchen natürlich gerade jene „Wissenschaftler“, die nur heiße Luft produzieren, ein breites Forum, um sich ihrer eingebildeten Wichtigkeit zu versichern: Es ist die perfekte Symbiose!

Gemeinsam bilden sie eine neue Meinungsinquisition, wobei sich noch zeigen muss ob sich die Geschlichtstrieb-Göttin auf lange Sicht mit der Corona-Göttin verträgt. Auf die Wissenschafts-Göttin scheint jedenfalls kein Verlass zu sein, da es ausgerechnet bei den Naturwissenschaftlern ein paar Ketzer gibt, die, obwohl am Herzen der Wissenschaft wohnend, mit selbigem streiten.

Obwohl ja, angeblich, laut Massenmedien, „99,9% aller Wissenschaftler einer Meinung sind„. Eine Gottheit kann ja nicht mit sich selbst im Streit liegen! Nur eine Frage ist noch offen: Gibt es für die „99,9% aller Wissenschaftler, die einer Meinung sind“ einen wissenschaftlichen Beleg?


2 Responses to “die virtuelle Pest, Teil 3: Volksverdummung und Frohbotschaft”


  1. Februar 9, 2021 um 1:56 pm

    Ich fürchte, dass das Internet allmählich zu dem Leim wird, mit dem man Vögel fängt. Das Netz zieht uns mit seinen schier unendlichen Möglichkeiten der Selbstverwirklichung wie magisch an. Wenn die Vögel, die eben noch frei waren, sich in dieser bunten Welt niedergelassen und eingenistet haben, wird das Big Data Netz zugezogen und alle sind darin unentrinnbar gefangen und der lückenlosen totalen Kontrolle ausgeliefert.
    Wir steuern einer Zeit entgegen, in der wir auf diese Technologie werden verzichten müssen und ausschließlich auf reale Kontakte angewiesen sein werden, wenn wir dieser Kontrolle entgehen wollen. Es wird uns gehen wie den Waldmenschen in dem Film Fahrenheit 451, die ganze Bücher auswendig lernen, um sie so vor dem verbrannt werden zu schützen.

    • 2 Kardinal Novize Igor
      Februar 13, 2021 um 4:41 pm

      Ich gebe dir natürlich absolut recht: Das ist eine riesige Gefahr!
      Aber: Diesen Kampf gebe ich noch nicht auf.

      So, wie der Buchdruck auch Martin Luther (positiv) bis Josef Goebbels (negativ) hervorgebracht hat, so wird es wohl auch im Internet sein. Das ganze ist ein Katz-und-Maus-Spiel, und es ist auch unsere Verantwortung, dieses Feld nicht den Technokraten zu überlassen.

      LG KNI


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